Handball in Stuttgart-Ost

 

Berichte der Saison 2015/2016

Niederlage im Saisonfinale

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert das letzte Spiel der Saison beim Bezirksliga Meister Hbi Weilimdorf/Feuerbach nach ordentlicher Leistung mit 23:32 (12:14) und landet in der Endabrechnung auf Tabellenplatz 9.

Die Spielzeit 2015/2016 hat für die HSG Gablenberg-Gaisburg mit einer Niederlage geendet. Beim schon vor der Begegnung feststehenden Bezirksmeister Hbi Weilimdorf/Feuerbach unterlag das Team aus dem Stuttgarter Osten mit 23:32. „Schade, dass es am Ende deutlich ausgefallen ist. Bis zum Anfang der zweiten Hälfte waren wir ein absolut ebenbürtiger Gegner, mussten dann aber durch die rote Karte gegen Piotr Sielecki einen Rückschlag einstecken, wodurch wir nicht mehr so schlagkräftig waren“, sagte Trainer Alexander Adam.

Zum Pausenpfiff hätte der Bezirksliga Aufsteiger sogar fast mit einer Führung in die Kabine gehen können. Einige Unachtsamkeiten, die zu unnötigen Ballverlusten führten, sowie das Auslassen klarer Torgelegenheiten verhinderte eine Führung zu Gunsten der HSG. Dennoch waren die Gäste nach einer starken ersten Halbzeit mit 12:14 dran und in Schlagdistanz. Als Tim Baumann in der 36. Minute dann den Anschlusstreffer zum 18:19 markierte lag sogar eine Überraschung in der Luft. Doch das währte nur von kurzer Dauer. Kurz darauf kassierte Sielecki, der bis dato acht Mal den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte, seine dritte Zeitstrafe und war somit zum Zuschauen verdammt. Ohne den wurfgewaltigen Rückraumspieler fehlte nun zunehmend die Durchschlagskraft, um Weilimdorf/Feuerbach noch ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Die Gastgeber setzten sich bis zur 49. Minute auf 29:22 ab, damit war das Spiel gelaufen. „Wir müssen realistisch sein. Um hier zwei Punkte mitzunehmen, hätte einfach alles passen müssen. Dennoch war der Auftritt im letzten Saisonspiel absolut in Ordnung“, sagte Adam. Nach 22 Spieltagen beendet die HSG Gablenberg-Gaisburg die Saison auf Platz neun der Tabelle. „Als Aufsteiger war unser ausgegebenes Ziel der Nichtabstieg, von daher können wir mit diesem Abschneiden sehr zufrieden sein“, so der 43-Jährige Coach, der auch im nächsten auf der Bank des Bezirksligisten Platz nehmen wird.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Jascha Seiz, Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (3), Nico Kolb (2), Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (8/3), Joshua Fischer (4), und Phong Hoang Xuan (2).

Sieg im letzten Saisonheimspiel

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verabschieden sich mit einem 31:29 (13:12)-Erfolg gegen den TSV Lorch von den eigenen Fans und klettert auf Platz neun der Tabelle

Nicht schön, aber erfolgreich – so kann der letzte Saisonauftritt der Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gegen den TSV Lorch in der heimischen Zeppelinhalle zusammengefasst werden. Mit 31:29 wurde das Team aus der Ostalb bezwungen. „Das war mit Sicherheit kein Leckerbissen. Am Ende nehmen wir die zwei Punkte allerdings gerne mit, zumal auch unsere personelle Situation in diesem Spiel angespannt war. Außerdem war es auch mal an der Zeit, im sechsten Anlauf endlich einmal gegen Lorch zu gewinnen“, sagte Trainer Alexander Adam, der sogar selbst gezwungen war, sein Team durch ein paar Einsatzminuten zu unterstützen. Mit Michael Sack, Jascha Seiz, Norman Smudzinski und Nico Kolb waren vier Spieler verletzt bzw. beruflich oder privat verhindert.

Zunächst hatten die Hausherren die Partie der beiden Bezirksligaaufsteiger im Griff, zogen in der 18. Spielminute durch Holger Banzhaf mit 9:5 davon und legten anschließend nach. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff stellte Piotr Sielecki auf 13:8 und es sah nach einer beruhigenden Halbzeitführung aus. Doch im Gefühl, das Spiel im Griff zu haben, vertändelte die HSG zwei Bälle und ließ klare Torwurfgelegenheiten aus, so stand es wenige Zeigerumdrehungen später 13:12 als die Seiten gewechselt wurden. „Damit haben wir die Gäste wieder ins Spiel zurück gebracht und eine geruhsame zweite Halbzeit verpasst“, haderte Adam. Obwohl GaGa durch das 17:13 (34.) von Youngster Joshua Fischer schnell wieder in die Spur zurück fand, witterte der Tabellenvorletzte seine Chance und nutzte diese. In der 40. Minute war es dann soweit. In Überzahl erzielte Lorch die erste Führung zum 21:20 und erhöhte danach sogar auf 24:22 (44.). Die Partie schien zu kippen, aber die Hausherren rafften sich nochmals auf und lagen in der 50. Spielminute nach dem Treffer von Igor Ziegler-Ruiz wieder mit zwei Toren 27:25 vorn. Diesen Vorsprung ließ sich GaGa nicht mehr nehmen. Den Schlusspunkt zum 31:29 setzte Holger Banzhaf 42 Sekunden vor dem Abpfiff. Durch den doppelten Punktgewinn verbesserte sich die HSG Gablenberg-Gaisburg um einen Platz in der Tabelle auf Rang neun. Für Lorch heißt es weiterhin zittern, da das Team von der Ostalb nur aufgrund des direkten Vergleiches auf dem vorletzten Platz in der Tabelle rangiert und somit am letzten Spieltag noch absteigen kann.

Das Saisonfinale bestreitet die HSG Gablenberg-Gaisburg beim bereits feststehenden Meister und Aufsteiger Hbi Weilimdorf/Feuerbach. „Für beide Mannschaften ist die Spielzeit bereits entschieden. Von daher können beide Teams ohne Druck aufspielen, vielleicht schaffen wir ja die Sensation“, so Adam.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg:  Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (1), Alexander Adam (1), Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (9/2), Joshua Fischer (4), Phong Hoang Xuan (4), Peter Rennhack (2) und Igor Ziegler-Ruiz (6).

Klatsche kassiert, aber Klassenerhalt geschafft

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert nach schwacher Leistung beim EK/SV Winnenden mit 30:39 (7:19) hat jedoch zwei Spieltage vor dem Ende den Platz in der Bezirksliga gesichert

Unterschiedlicher konnte die Gefühlslage für die Handballer der ersten Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg am vergangenen Wochenende nicht sein. Dem Frust über die deutliche 30:39-Niederlage gegen den Tabellennachbarn EK/SV Winnenden am Samstag, folgte die Freude über den erreichten Klassenerhalt nach den Landesligaergebnissen von Sonntagnachmittag. Mit dem SV Fellbach schwebt nur noch eine Mannschaft in der Landesliga in Abstiegsgefahr, wodurch am Ende der Saison es maximal zwei Absteiger aus der Bezirksliga gibt. Als sicherer Tabellenzehnter ist die HSG somit aus dem Schneider. „Natürlich habe ich mich über die Klatsche gegen Winnenden sehr geärgert, aber die Freude überwiegt, dass wir nun zwei Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt geschafft haben. Natürlich war es eigentlich schon nach der Vorwoche klar, dass nur noch theoretisch etwas hätte passieren können, doch sicher ist sicher“, sagte Trainer Alexander Adam wieder etwas besser gelaunt, als nach den 60 Minuten der Auswärtsbegegnung in Winnenden.

Von Beginn an lag das Team aus dem Stuttgarter Osten im Hintertreffen und konnte bis zur 25. Minute gerade einmal vier Treffer markieren. Die Gastgeber waren hingegen bis dato 14 Mal erfolgreich und hatten leichtes Spiel. „Wir hatten uns natürlich viel vorgenommen, aber nichts klappte. Wir standen schlecht in der Abwehr, produzierten zahlreiche technische Fehler und wenn wir einmal durchkamen, konnten wir den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Eine Halbzeit zum vergessen“, fasste Trainer Adam die ersten dreißig Minuten zusammen, nach denen Winnenden mit 19:7 in Führung lag. Die klaren Worte in der Halbzeitansprache fruchteten und die HSG war nun ein ebenbürtiger Gegner. Vor allem der Angriff war nun beweglicher und zeigte mehr Durchschlagskraft. In der Abwehr hingegen fanden die Stuttgarter jedoch zu selten die Mittel, um die Hausherren entscheidend stoppen zu können. In der 43. Minute wurde der Rückstand beim 17:26 zumindest auf unter zehn Tore verkürzt. Obwohl knapp fünf Minuten vor dem Ende der Rückstand sogar nur 28:34 betrug, war der Abstand aus der ersten Hälfte zu groß, um EK/SV Winnenden noch zu gefährden, der die Partie 39:30 gewann. „Schade, dass wir unsere Serie mit drei Spielen ohne Niederlage nicht fortsetzen konnte. Bis zum Saisonende müssen wir noch zweimal antreten. Die nächste Aufgabe wartet zuhause mit dem Tabellenvorletzen Lorch. Dieses Spiel wollen wir natürlich gewinnen, um in der Tabelle vielleicht noch auf Platz neun zu klettern“, blickte Adam auf das nächste Wochenende voraus.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Joshua Fischer (3), Holger Banzhaf, Tim Baumann (5), Nico Kolb (3), Sebastian Scheib, Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (11/1), Norman Smudzinski , Michael Sack (4), Phong Hoang Xuan und Peter Rennhack.

Klassenerhalt in greifbarer Nähe

Die HSG Gablenberg-Gaisburg schlägt den SC Korb im Heimspiel mit 29:27 (14:12) und kann in Sachen Nichtabstieg schon fast einen Knopf dran machen.

Mit dem dritten Spiel in Folge ohne Niederlage hat die HSG Gablenberg-Gaisburg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. In einer spannenden Begegnung konnte sich das Team aus dem Stuttgarter Osten gegen den SC Korb mit 29:27 (14:12) durchsetzen und kann nicht mehr vom zehnten Tabellenplatz verdrängt werden. „Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben uns für eine tolle kämpferische Leistung mit zwei Punkten belohnt“, sagte Trainer Alexander Adam nach dem Sieg.

Das Spiel war über die gesamten 60 Minuten hart umkämpft und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. In der 13. Spielminute erzielte der treffsichere Rückraumspielern Igor Ziegler-Ruiz durch Siebenmeter zwar die erstmalige Zwei-Tore-Führung zum 7:5, aber die Gäste glichen weinige Zeigerumdrehungen später zum 10:10 (21.) wieder aus. Bis zur Pause bekam die HSG etwas Oberwasser und so wurden beim Stand von 14:12 die Seiten gewechselt.

Mitte der zweiten Halbzeit drohte dann die Begegnung zu kippen. Die Stuttgarter standen zwar in der Abwehr sicher und bekamen mehrfach die Chance zum Tempogegenstoß, scheiterten jedoch häufig freistehend am gut aufgelegten Korber Torhüter Christian Steffan. Die Folge, nach 17:14-Führung lag die HSG in der 45. Minute mit 19:20 im Hintertreffen. „In dieser Phase hätten wir schon den Deckel drauf machen können, mussten dann aber wieder in die Spur zurück finden, um die Punkte einzufahren“, so Adam. In den letzten sieben Minuten der Begegnung fand die Spannung dann ihren Höhepunkt. Zunächst erzielte der überragende Abwehrspieler und GaGa-Neuzugang Michael Sack, er kam zur Winterpause aus Bayern nach Stuttgart, zwei Tore in Überzahl und sein Team lag 25:23 (56.) in Front. Doch keine zwei Minuten später stand es wieder 26:26-Unentschieden. GaGa-Trainer Adam nahm die Auszeit, um sein Team auf die letzten 150 Sekunden einzustellen. Mit Erfolg: Ziegler-Ruiz, mit zehn Toren der erfolgreichster Torschütze des Abends, netzte zum 27:26 ein, die Entscheidung stand jedoch weiter auf des Messers Schneide. Youngster Joshua Fischer, der vier Tore markierte, kassierte im Gegenzug eine Zeitstrafe, aber die Gäste aus Korb konnten daraus kein Kapital schlagen. Dagegen bauten in Unterzahl Peter Rennhack und Ziegler-Ruiz die Führung auf 29:26 aus und die Partie war 50 Sekunden vor dem Ende gelaufen. Der Treffer zum 27:29 war somit nur noch eine Randnotiz.

Der Jubel nach dem Sieg fiel entsprechend groß auf Seiten der HSG Gablenberg-Gaisburg aus. Nach den Ergebnissen des Wochenendes steht der Klassenerhalt allerdings noch nicht zu 100 Prozent fest. „Aktuell können theoretisch noch zwei Teams aus dem Bezirk Rems-Stuttgart aus der Landesliga absteigen. Sollte dem so sein, könnte auch der Tabellenzehnte noch absteigen, aber wir haben es selbst in der Hand, wenn wir in den nächsten drei Spielen punkten. Unser nächster Gegner Winnenden und Welzheim liegen nur einen Zähler vor uns in der Tabelle“, erklärt Adam die schwierige Konstellation in Sachen Abstiegskampf.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Igor Ziegler-Ruiz (10/4), Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf, Nico Kolb (2), Joshua Fischer (4), Robin Pflüger (1), Norman Smudzinski, Michael Sack (5), Phong Hoang Xuan (2), Peter Rennhack (4) und Alexander Schiffer.

Auf der Zielgeraden gestolpert

Die Männermannschaften der HSG Gablenberg-Gaisburg und vom VfL Waiblingen 2 teilen sich beim 28:28 (14:10) in der Zeppelinhalle die Punkte.

Die Freude über das Unentschieden gegen den Tabellenvierten VfL Waiblingen 2 hielt sich bei den Männern der HSG Gablenberg-Gaisburg nach der Partie in Grenzen. Zu sehr stand die Frage im Raum: ist das nun ein gewonnener oder ein verlorener Punkt? „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden sicherlich zufrieden gewesen. Nach dem Verlauf der Partie bis zehn Minuten vor dem Ende überwiegt ganz klar die Enttäuschung, da wir uns für eine tolle Leistung nicht mit einem Sieg belohnt haben. Auf der anderen Seite bin ich erleichtert, dass wir letztlich nicht ganz mit leeren Händen dastehen“, beschrieb HSG-Trainer Alexander Adam sein Gefühlsleben nach der Begegnung in der heimischen Zeppelinhalle.

Sein Team hatte sich kurz vor der Pause auf 14:10 abgesetzt und auch danach bis zur 50. Minute eine tadellose Leistung abgeliefert. Der elffache Torschütze Piotr Sielecki hatte gerade per Sieben-Meter die Gastgeber mit 26:21 in Führung gebracht und alles sah nach dem Heimsieg aus. Doch die Waiblinger Württembergligareserve gab sich nicht geschlagen, profitierte jedoch auch von der Abschlussschwäche der Gastgeber. „Es ist manchmal schwer zu verstehen, dass trotz der klaren Führung das Selbstvertrauen im Abschluss verloren geht und klarste Chancen liegen gelassen werden“, haderte Adam, der mit ansehen musste, wie der Vorsprung Tor um Tor schmolz. Innerhalb von drei Minuten verkürzten die Gäste auf 25:26, ehe Tim Baumann auf 27:25 (53. Minute) nochmals erhöhte. In der hektischen Schlussphase erzielte Waiblingen kurz darauf den Ausgleich zum 27:27 (57.) und die Partie schien zu kippen. Bis kurz vor dem Ende fiel dann kein Tor. 19 Sekunden vor dem Abpfiff brach Niko Kolb dann den Bann und brachte GaGa mit 28:27 in Führung. In quasi letzter Sekunde bekam Waiblingen jedoch einen Sieben-Meter zugesprochen, den Jan Hellmann, mit elf Toren bester Werfer auf Seite der Gäste, zum Ausgleich verwandelte.

„Schade, dass es nicht geklappt hat. Die positive Erkenntnis aus der Partie ist, dass wir einen starken Gegner 50 Minuten im Griff hatten, das muss uns Auftrieb für den Rest der Saison geben“, sagt Adam. Die nächste Aufgabe wartet auf die HSG Gablenberg-Gaisburg gleich am kommenden Samstag mit dem Derby gegen die HSG Oberer Neckar.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Igor Ziegler-Ruiz (3), Jascha Seitz (2), Tim Baumann (1), Nico Kolb (4), Joshua Fischer, Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (11/1), Norman Smudzinski, Michael Sack (3), Phong Hoang Xuan, Peter Rennhack (1) und Florian Eger.

Die Konzentration und das Spiel verloren

Die Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg verliert die Auswärtspartie beim SV Remshalden 2 mit 26:32 (14:17)

Wenig zu holen gab es für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg im Auswärtspiel bei der Württembergligareserve des SV Remshalden. Nachdem in den zwei vorangegangenen Partien die Defensive sehr gut stand, offenbarte der Abwehrverbund der Stuttgarter diesmal zu viele Lücken. „Wir haben, zugegebenermaßen gegen eine starke Mannschaft, deutlich zu viele Zweikämpfe auf den Halbpositionen verloren und konnten somit nicht unseren Plan durchziehen. Die Niederlage geht von daher in Ordnung“, analysierte HSG-Trainer Alexander das Spiel. Der Tabellendritte aus dem Remstal ging somit schnell in Führung und baute seinen Vorsprung auf 10:5 in der 15. Spielminute aus. Die Gäste aus dem Stuttgarter Osten zeigten jedoch Moral und kämpften sich zurück. Mit dem ersten Angriff nach dem Seitenwechsel verkürzte Phong Hoang Xuan den Rückstand auf 15:17. Jetzt wurde es hektisch und die Emotionen kochten hoch. Innerhalb weniger Minuten hagelte es mehrere Zeitstrafen und jeweils eine Disqualifikation für beide Mannschaften. Auf Seiten der Gäste erwischte es dabei Robin Pflüger. Remhalden 2 behielt in dieser Phase den kühleren Kopf und zog auf 23:15 (42. Spielminute) davon. Diesen Vorsprung ließ sich Remshalden nicht mehr nehmen und siegte letztlich mit 32:26 verdient. „Hier zu verlieren ist kein Beinbruch. Die Art und Weise muss jedoch angesprochen werden. Wir haben uns leider von zu vielen anderen Dingen ablenken lassen und damit komplett die Konzentration verloren. Als wir uns dann wieder gefangen hatten, war es zu spät“, bilanzierte Adam.

Bis zum nächsten Spiel gibt es genügend Gelegenheit zur Aufarbeitung. Für den Tabellenzehnten steht in drei Wochen das Derby beim TV Obertürkheim auf dem Programm.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Nico Kolb (2), Jascha Seitz (1), Tim Baumann (6), Sebastian Scheib, Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (6), Michael Sack (4), Phong Hoang Xuan (3/1) und Kostas Sevdas.

Tendenz wieder steigend

Der Weg der GaGa-Handballmänner in der Bezirksliga war steiniger als erwartet. Als Aufsteiger war das Team zwar mit 4:2 Punkten in die Saison gestartet und stand auch nach dem fünften Spieltag durch den Derbyerfolg gegen den TV Obertürkheim glänzend da. Doch diese tolle Ausgangsposition mit vier Siegen bei zwei Niederlagen verpuffte, denn danach häuften sich die Hiobsbotschaften. Wenige Sekunden vor Spielende im Derby zog sich Aleksandar Tolev eine schwere Knieverletzung bei einem Zusammenprall zu und fällt damit bis zum Sommer 2016 aus. Mehr noch, das darauf folgende Spiel in Waiblingen, welches verloren ging, war dann der letzte Auftritt der Rückraumspieler Piotr Sielecki und Igor Ziegler-Ruiz in der Hinrunde. Sielecki nutzte die zweimonatige Elternzeit zu einem Trip nach Down Under und Ziegler-Ruiz ging auf dreimonatige Südamerikareise. „Beide hatte es angekündigt, in der Kombination mit der Verletzung von Aleks war dies natürlich für das Team fast nicht kompensieren“, sagt Trainer Alexander Adam im Rückblick.

Ohne die Durchschlagskraft der drei Rückraumschützen gingen die nächsten sieben Ligaspiele allesamt verloren. Die Mannschaft zeigte zwar Moral, aber letztlich schwand mit jeder Niederlage auch der Glauben an die eigene Leistungsstärke. „Wenn man dieser Zeit etwas positiv abgewinnen möchte, ist es, dass die Mannschaft immer zusammengehalten hat und der Einsatz bis auf wenige Ausnahmen immer da war.“ Viel Erfahrung konnte in dieser Zeit Youngster Joshua Fischer wichtige Erfahrung sammeln und auch Neuzugang Jascha Seitz bekam seine Einsatzzeiten. Im vorletzten Spiel vor der Winterpause zog sich dann noch Robin Pflüger einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, was eine Zwangspause bis Ende Januar bedeutete.   

Das neue Jahr startete im ersten Spiel der Rückrunde zwar mit einer Niederlage beim TV Oeffingen, dessen Herren mit Hbi Weilimdorf/Feuerbach das Maß der Dinge in diesem Jahr in der Bezirksliga sind. Im zweiten Spiel folgte dann jedoch der Befreiungsschlag: Piotr Sielecki gab sein Debüt nach seiner zweimonatigen Abwesenheit, was für einen großen Ruck im Team sorgte. Wie in der Hinrunde wurde das Team der SF Welzheim zu Beginn nahezu überrannt - und das zunächst ohne den lange vermissten Rückraumschützen. Am Ende durfte die GaGas über einen29:24-Erfolg und auch über eine tolle Mannschaftsleistung jubeln. Und die Männer 1 legten dann im nächsten Spiel noch einen darauf. Ohne den erneut wegen einer privaten Verpflichtung fehlenden Sielecki wurde Tabellennachbar SV Stuttgarter Kickers mit 23:21 niedergekämpft. „Ein wichtiger Sieg für das Punktekonto, aber auch die Moral und die Erkenntnis über das Leistungspotential jedes Einzelnen“, so Adam. Durch den zweiten Sieg in Serie hat sein Team acht Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf die zwei letzten Tabellenplätze, die den Abstieg bedeuten würden, und wieder Anschluss an das Mittelfeld. „Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen, sondern müssen weiter nachlegen, um frühzeitig das Abstiegsthema abhaken zu können. Die Tendenz ist wieder klar steigend, ich bin zuversichtlich“, sagt der GaGa-Coach. Dies hängt mit Sicherheit auch damit zusammen, dass Ziegler-Ruiz ab Mitte Februar wieder da ist und die letzten sieben Spiele mit bestreiten kann.

Bigpoint für GaGa

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnen das Auswärtsspiel gegen die Mannschaft des SV Stuttgarter-Kickers mit 23:21 (12:10) und haben wieder Anschluss an das Mittelfeld.

Mit dem zweiten Sieg in Folge haben sich die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg Luft im Abstiegskampf verschafft. Gegen den Tabellennachbarn SV Stuttgarter Kickers setzte sich die Mannschaft aus dem Stuttgarter Osten in fremder Halle mit 23:21 (12:10) durch. „Das war ein absoluter Bigpoint“, sagt Trainer Alexander Adam und ergänzt, „nach der langen Durststrecke mit
acht Niederlagen in Folge ist das Balsam für die Seele.“
Nachdem das Team der HSG zu Beginn etwas schwer in die Begegnung fand und nach zwölf Spielminuten mit 4:7 zurück lag, drehten die Gäste bis zur Pause auf. Die zunächst engagiert auftretenden Hausherren konnten über die nun gut stehende Abwehr gestoppt werden und vorne wurde eine ordentliche Schippe darauf gepackt. Angetrieben durch Nico Kolb, der in dieser Phase vier seiner insgesamt sieben Treffer erzielte, wurde der Rückstand in eine 12:10-Führung zur Pause umgemünzt.

Das Defensiverhalten war auch im weiteren Spielverlauf der Schlüssel zum Erfolg. Hier trat besonders Neuzugang Michael Sack in Erscheinung, der nach gerade einmal drei gemeinsamen Trainingseinheiten die gegnerischen Angreifer immer wieder stoppen konnte. Dadurch fanden die Kickers viel zu selten eine Lücke in Gaga-Abwehrverband und lagen somit in der 54. Spielminute mit 17:22 im Hintertreffen. „Bis dahin hatten wir das Spiel absolut im Griff. Danach haben wir einen Gang zurückgeschaltet und sind dafür beinahe bestraft worden“, haderte Adam etwas mit der Schlussphase. Mit Glück, aber auch Geschick brachte die HSG den Vorsprung über die Zeit und durfte schließlich über den 23:21-Auswärtserfolg jubeln. Für GaGa war der zweite Auswärtserfolg, nach dem Sieg in Welzheim am zweiten Spieltag, zudem der zweite Sieg in Folge. „Es freut mich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Sehr positiv ist dabei, dass wir es ohne Piotr Sielecki geschafft haben, der leider nach seinem langen Aufenthalt das zweite Spiel nach seiner Rückkehr verpasste. Das zeigt jedoch auch, welche Qualität wir eigentlich in der Mannschaft haben. Von daher blicke ich trotz unserer schwachen Phase in der Hinrunde mit Zuversicht auf den Rest der Saison“, so Adam. Durch diesen Sieg hat GaGa nun sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und wieder Anschluss an das Mittelfeld in der Bezirksliga gefunden.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf (2), Sebastian Scheib (1), Nico Kolb (7/2), Joshua Fischer (3), Norman Smudzinski (1), Phong Hoang Xuan (4/3), Peter Rennhack (1), Michael Sack (1) und Kostas Sevdas.

Niederlagenserie ist zu Ende

Im Heimspiel gegen die TSF Welzheim setzt sich die HSG Gablenberg-Gaisburg mit 29:24 (16:12) durch und holt erstmals nach acht Spielen wieder Punkte

Die Herren der HSG Gablenberg-Gaisburg können noch gewinnen. Nach einer langen Niederlagenserie mit acht verlorenen Spielen setzte sich das Team aus dem Stuttgarter Osten im ersten Spiel nach der Rückkehr von Piotr Sielecki gegen die Mannschaft der TSF Welzheim mit 29:24 durch. Damit ergatterte der Aufsteiger zwei wichtige Punkte und sammelte zudem Selbstvertrauen. „Das ist einfach Erleichterung pur“, sagte GaGa-Trainer Alexander Adam nach einem nervenaufreibenden Spiel und ergänzte, „diese Durststrecke war für alle sehr belastend. Von daher ist die Freude über diesen Sieg groß.“

Wie im Hinspiel legten die Gastgeber, bei denen Sielecki zunächst auf der Bank Platz nahm und von Youngster Joshua Fischer gut vertreten wurde, los wie die Feuerwehr und lagen nach elf Spielminuten mit 7:1 in Führung. In dieser Phase war vor allem Torhüter Damir Jozic fast nicht zu überwinden, der im Zusammenspiel mit einer starken Abwehr glänzte. Welzheim musste reagieren und kam nach der genommenen Auszeit besser in die Partie. Zusätzlich begünstigt von drei Zeitstrafen der HSG, stand es in der 23. Spielminute 9:9 Unentschieden. Doch die Hausherren zeigten sich davon wenig beeindruckt und erhöhten kurz vor dem Pausenpfiff durch Thomas Pfrommer auf 16:12. „Das war beeindruckend, wie wir nach dieser Schwächephase zurückgekommen sind“, lobte Adam.

Diesen Schwung nahm die GaGas mit in die zweiten 30 Minuten und zogen durch Tim Baumann, der mit sieben Treffern bester Schütze des Spiels war, auf 20:12 (38.) davon. Doch Welzheim ließ nicht locker und verkürzte, begünstigt durch einige Fahrlässigkeiten der Stuttgarter im Abschluss, zehn Minuten vor dem Ende auf 19:23. Näher kamen die Gäste aber nicht mehr heran. Die HSG Gablenberg-Gaisburg besann sich wieder auf ihre Stärken und fuhr einen umjubelten 29:24-Sieg. „Dieser Erfolg war unheimlich wichtig für die Moral. Die Rückkehr von Piotr hat uns natürlich geholfen. Entscheidend war jedoch das gesamte Auftreten der Mannschaft, die in der Abwehr stark gespielt und zudem im Angriff wenige technische Fehler gemacht hat“, analysierte Trainer Adam. Für sein Team gilt es nun, diese Leistung zu bestätigen. Am besten gleich nächstes Wochenende gegen die Kickers, die als Tabellenelfter vier Punkte hinter dem Bezirksligaaufsteiger, die momentan Zehnter sind, rangieren.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (4), Jascha Seitz, Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (7), Sebastian Scheib, Nico Kolb (4), Piotr Sielecki (3), Joshua Fischer (1), Norman Smudzinski (3), Phong Hoang Xuan (1/1), Peter Rennhack (3) und Kostas Sevdas.

Erneute Niederlage zum Rückrundenstart

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert das erste Spiel im neuen Jahr beim Tabellenzweiten TV Oeffingen deutlich mit 24:41 (14:23)

Das Jahr 2016 hat für die Herren der HSG Gablenberg-Gaisburg noch kein Glück gebracht. Auch im ersten Spiel der Rückrunde verlor das Team aus dem Stuttgarter Osten und hat seine Negativserie damit auf acht Niederlagen ausgebaut. Diesmal zeigte der Tabellenzweite TV Oeffingen dem Aufsteiger beim 24:41 seine Grenzen auf. „Realistisch betrachtet, war schon vorher klar, dass wir bei diesem bärenstarken Gegner wenn überhaupt nur eine klitzekleine Außenseiterchance haben würden. Das deutliche Endergebnis mit 17 Toren Unterschied ist jedoch eine deutliche Klatsche“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie, der vor allem die Unmenge an technischen Fehlern anprangerte. „Wir haben leichtfertig die Bälle hergegeben und die extrem konterstarken Oeffinger zu leichten Toren eingeladen, die somit schon früh den Deckel zumachen konnten.“ Bereits nach zehn Spielminuten stand es 10:2 für die Gastgeber, was mehr als eine Vorentscheidung bedeutete. GaGa fand danach besser in die Partie und verkürzte zehn Zeigerumdrehungen später auf 10:16, musste Oeffingen aber bis zum Pausenpfiff wieder auf neun Tore davon ziehen lassen.

In der zweiten Hälfte änderte sich am Spielverlauf nicht mehr viel. TVO-Trainer Manuel Mühlpointner nutzte vielmehr die Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen unterschiedliche Abwehrsysteme für das Spitzenspiel kommendes Wochenende gegen die punktgleiche Mannschaft von Hbi Weilimdorf-Feuerbach auszuprobieren. Die Gäste versuchten dagegen die Niederlage nach dem zwischenzeitlichen 22:35 (46. Spielminute) in Grenzen zu halten, was mit dem Endergebnis von 24:41 einigermaßen glückte, auch wenn die eigene Torausbeute zu gering ausfiel. „Dieses Spiel hat schonungslos unsere Schwächen aufgedeckt, daran werden wir nun hart weiter arbeiten. Nach dieser Niederlagenserie sind wir natürlich unter Zugzwang und es muss wieder etwas Zählbares für uns herausspringen“, blickt Adam auf die noch anstehenden zehn Partien voraus. Hoffnung macht ihm, dass Piotr Sielecki nach seinem zweimonatigen Auslandsaufenthalt wieder da ist und diese Woche ins Training einsteigt. „Das ist natürlich positiv und wird uns helfen, aber es sind alle Spieler gefordert,“ so der GaGa-Coach. Auf die Hilfe Robin Pflügers muss Adam jedoch verzichten. Der Linkshänder hat sich im letzten Vorrundenspiel einen dreifachen Bänderriss zugezogen und fällt noch etwa vier Wochen aus. Aktuell belegt die HSG noch Tabellenplatz 10, aber das hintere Tabellendrittel in der Bezirksliga ist eng zusammengerückt, sodass ein Sieg nicht nur der Moral, sondern auch dem Punktekonto mehr als gut tun würde.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Jascha Seitz, Holger Banzhaf (1), Tim Baumann (3), Alexander Schiffer, Sebastian Scheib (1), Nico Kolb (5), Joshua Fischer (3), Norman Smudzinski, Phong Hoang Xuan (6/6), und Kostas Sevdas (2).

Volle Konzentration auf die Rückrunde

Mit einer 19:31 (8:15)-Niederlage gegen den Ligaprimus Hbi Weilimdorf/Feuerbach beendet die stark gebeutelte HSG Gablenberg-Gaisburg die Hinrunde auf Tabellenplatz neun.  

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg heißt es nun Wunden lecken. Auch im siebten Spiel in Folge stand dem Team aus dem Stuttgarter Osten nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung. Zum Langzeitverletzten Aleksandar Tolev gesellten sich auch noch Norman Smudzinski und Joshua Fischer hinzu, außerdem fehlten Nico Kolb, Arne Quitsch und Sebastian Scheib aus privaten Gründen. „Das war quasi unser letztes Aufgebot, was sich dennoch gegen den Tabellenführer im Rahmen der Möglichkeiten gut aus der Affäre gezogen hat“, resümierte Trainer Alexander Adam nach der 19:31-Niederlage gegen Hbi Weilimdorf/Feuerbach.  

Mit gerade einmal acht Spielern startete die HSG schon dezimiert in die Partie und musste dann auch noch in der 14. Spielminute eine rote Karte von Kostas Sevdas hinnehmen, der seinem Gegenspieler beim Konter von hinten unglücklich in die Beine lief. So stand bis zum Spielende nur ein Auswechselspieler zur Verfügung. Bis dahin hatten sich die Stuttgarter gut aus der Affäre gezogen und führten sogar in der zehnten Spielminute mit 5:4. Doch das Team der Hbi Weilimdorf/Feuerbach zeigte anschließend, weshalb der Bezirksmeistertitel wohl nur über sie in dieser Saison gehen wird. Die Gäste erhöhten zum Seitenwechsel auf 15:8 und ließen sich auch in Folgezeit nicht mehr vom doppelten Punktgewinn abhalten.  

Die Sieben der HSG schlug sich jedoch mehr als wacker, die 19:31-Niederlage war jedoch nicht zu verhindern. Für das Team aus dem Stuttgarter Osten heißt es nun die Konzentration auf die Spiele in der Rückrunde zu legen. Für den schon extrem gebeutelten Aufsteiger gab es nach Spielende eine weitere Hiobsbotschaft, Robin Pflüger war im Spiel weggeknickt und hat sich nach erster Diagnose einen Bänderriss am Sprunggelenk zugezogen. „Das passt leider ins Bild. Uns klebt einfach gerade auch das Pech an den Händen und Füßen. In dieser Konstellation haben wir natürlich extrem große Probleme, aber ich bin guter Hoffnung, denn Anfang Januar stößt Piotr Sielecki wieder zum Team, außerdem wird auch Igor Ziegler-Ruiz drei Wochen später wieder auf Torejagd gehen können und ein Teil der Verletzten müsste wieder zurückkehren“, blickt Trainer Adam schon heute auf die Rückrunde voraus. Trotz der zuletzt sieben Niederlagen in Folge rangiert die HSG in der Tabelle auf Platz neun und hat noch Abstand zu den Abstiegsplätzen. „In der Rückrunde müssen wir jedoch nochmals angreifen, um das Abstiegsgespenst zu verjagen“, sagt Adam.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (5), Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (4), Robin Pflüger (1), Phong Hoang Xuan (4/2), Peter Rennhack (1) und Kostas Sevdas.  

Das Warten auf die Winterpause

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert beim TSV Lorch mit 21:30 (7:10) und steckt damit im hinteren Tabellendrittel fest  

Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben. Auch gegen den Tabellenletzten TSV Lorch gab es für die Herren der HSG Gablenberg-Gaisburg nichts zu holen. Im Duell der beiden Aufsteiger unterlag das Team aus dem Stuttgarter-Osten mit 21:30 und kassierte damit die sechste Niederlage in Folge. „Wir haben die Trendwende wieder nicht geschafft“, sagte Trainer Alexander Adam nach dem Spiel und war vor allem mit der Defensivleistung seines Teams in den zweiten 30 Minuten unzufrieden. „Die erste Hälfte war noch in Ordnung, danach haben wir Lorch zu einfachen Toren eingeladen und somit klar verloren.“ Ein weiterer Knackpunkt war für Adam die Chancenauswertung in Hälfte eins. GaGa verwarf drei Siebenmeter sowie zwei Konter und ließ auch andere Chancen ungenutzt. „Damit haben wir den ebenfalls verunsicherten Gegner aufgebaut und uns damit selbst um den Lohn unserer Arbeit gebracht“, so der Coach der HSG.  

Das Team aus Lorch, das bisher noch keine Punkte auf dem Konto verbuchen konnte, nutzte dann zu Beginn von Hälfte zwei den kollektiven Abwehrtiefschlaf der Gäste aus und erhöhte auf 17:10 in der 40. Spielminute. GaGa konnte zwar nochmals auf 15:20 verkürzen, näher als auf fünf Treffer kamen die Stuttgarter, bei denen jetzt noch technische Fehler dazu kamen, nicht mehr heran. Zum Ende fiel die Niederlage mit 21:30 deftig aus. „Es wird Zeit, dass die Winterpause kommt. Anfang Januar kommt dann Piotr Sielecki zurück, kurz darauf Igor Ziegler-Ruiz. Das hilft uns natürlich, dennoch müssen wir unser Abwehrverhalten in den Griff bekommen. Daran werden wir in den nächsten Wochen hart arbeiten, um wieder Abstand auf die hinteren Plätze zu bekommen“, kündigte Adam an. Trotz der Niederlage rangiert die HSG Gablenberg-Gaisburg weiterhin auf Platz neun in der Tabelle, der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz beträgt aktuell vier Punkte.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Nico Kolb (1), Jascha Seitz (1), Tim Baumann (1), Sebastian Scheib (2/2), Robin Pflüger (1), Norman Smudzinski (5), Phong Hoang Xuan (2/1), Peter Rennhack (1), Kostas Sevdas (5) und Arne Quitsch.   

Schlecht gespielt und verloren

Die HSG Gablenberg-Gaisburg unterliegt im Heimspiel der Mannschaft das EK/SV Winnenden mit 16:29 (9:16)  

Es läuft gerade alles andere als rund für die HSG Gablenberg-Gaisburg. Im vierten Spiel in Folge kassierte das Team aus dem Stuttgarter Osten eine Niederlage. Mit 16:29 fiel diese gegen den EK/SV Winnenden zudem deutlich aus. „Unsere Leistung war heute einfach schlecht. Wir haben weder im Angriff noch in der Abwehr zu einer Normalform gefunden und somit verdient in dieser Höhe verloren“, zeigte sich Trainer Alexander Adam nach der Pleite enttäuscht. Nur in den Anfangsminuten konnten die Gastgeber beim Zwischenstand von 5:5 in der 13. Minute das Spiel offen gestalten. Danach lief bei der HSG fast nichts mehr zusammen. Die Gäste nutzen die Löcher in der Abwehr zu einfachen Toren, standen ihrerseits in der Defensive nun kompakter und ließen den geschwächten GaGa-Rückraum nicht zur Entfaltung kommen. „Natürlich fehlen uns drei unserer stärksten Rückraumspieler, aber wir haben zuletzt in Korb gezeigt, dass wir dennoch in der Lage sind, eine Abwehr unter Druck zu setzen. Heute gelang dies allerdings selten. Und wenn wir mal eine Chance am Kreis herausgespielt haben, dann haben wir auch noch verworfen“, sagte Adam.  

Mit 16:9 lag Winnenden somit zur Halbzeit vorn und erhöhte in der 39. Minute vorentscheidend auf 22:12. Die Partie war spätestens zu diesem Zeitpunkt entscheiden und das Endergebnis von 29:16 nur noch eine Randnotiz. Für die HSG Gablenberg-Gaisburg heißt es nun diese Niederlage aufzuarbeiten und den Fokus auf das nächste Spiel in Lorch zu legen. Der Mitaufsteiger hat derzeit noch größere Probleme und liegt mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. „In diesem Spiel werden wir uns mit Sicherheit anders präsentieren, da bin ich mir sicher“, so Adam mit Blick auf das Wochenende.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Jascha Seitz, Arne Quitsch, Holger Banzhaf (1), Tim Baumann (3), Nico Kolb (2), Sebastian Scheib (2), Robin Pflüger (1), Joshua Fischer (1), Norman Smudzinski (1), Phong Hoang Xuan (1) und Kostas Sevdas (3).

Auf der letzten Rille

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert nach beherzter Leistung gegen den SC Korb mit 18:28 (8:13).

Nur von den Zahlen betrachtet, ist die 18:28-Niederlage der HSG Gablenberg-Gaisburg beim SC Korb eine klare Angelegenheit. Doch in der 52. Spielminute war die Partie noch völlig offen. Tim Baumann hatte von der Linksaußenposition zum 18:20 getroffen und damit den fünf Tore Halbzeit Rückstand (8:13) auf nur zwei Treffer verkürzt. Die HSG, die neben den bekannten Ausfällen von Piotr Sielecki, Igor Ziegler-Ruiz und Aleksandar Tolev zudem noch auf Phong Hoang Xuan sowie den ebenfalls aus privaten Gründen fehlenden Joshua Fischer verzichten musste, stand kurz davor, sich für die engagierte Leistung zu belohnen. Doch im Gegenzug erhöhte Korb und Holger Banzhaf erhielt zudem seine dritte Zeitstrafe, womit er für den Rest des Spiels zuschauen musste. Danach brachen bei den beherzt kämpfenden Stuttgartern alle Dämme, die aufgrund des Auslassens einiger klarer Torgelegenheiten, darunter vier Sieben-Meter, sogar die Möglichkeit auf eine bessere Ausgangsposition gehabt hatten. „Die Niederlage tut natürlich weh, da wir durchaus Chancen hatten“, sagte Trainer Alexander Adam und ergänzte: „nach schwachem Beginn sind wir in die Partie zurückgekommen und haben mit einem großen kämpferischen Einsatz beinahe eine Sensation geschafft. Wir bewegen uns allerdings aufgrund unserer personell äußerst angespannten Situation auf der letzten Rille und jeder muss am Limit spielen. Das ist auch der Grund, weshalb wir am Ende eingebrochen sind. Das Ergebnis spiegelt somit den Spielverlauf nicht vollständig wider.“ Im Vergleich zur Klatsche im Lokalderby gegen die HSG Oberer Neckar zeigte sich GaGa vor allem in der Abwehr mit einem starken Florian Schiffer zwischen den Pfosten von einer anderen Seite. „Wir haben alles gegeben und können mit erhobenem Haupt aus diesem Auswärtsspiel gehen“, zog Adam positive Erkenntnisse aus der Partie. „Mit dieser kämpferischen Einstellung, mehr Alternativen im Rückraum und mit noch mehr Konsequenz im Abschluss springt in den nächsten zwei Spielen etwas heraus“, schaute Adam nach vorne. Als Gegner warten auf die HSG Gablenberg-Gaisburg die Teams aus Winnenden und Lorch.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Arne Quitsch, Holger Banzhaf (2), Tim Baumann (3), Nico Kolb (2), Sebastian Scheib (4/2), Robin Pflüger (1), Norman Smudzinski (1), Kostas Sevdas (4) und Peter Rennhack.

Derby ohne Spannung

Im Duell zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und der HSG Oberer Neckar müssen sich die Gastgeber mit 22:35 (12:16) deutlich geschlagen geben

Von der Papierform versprach Spiel zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und der punktgleichen HSG Oberer Neckar ein Derby auf Augenhöhe. Doch nach 38 Spielminuten war die Partie entschieden, als die Gäste auf 20:12 davon zogen. „In unserer derzeitigen Situation war nicht mehr drin, diese Ausfälle sind einfach nicht zu kompensieren. Mein Team hat sich jedoch in der ersten Halbzeit sehr wacker geschlagen“, sagte der sichtlich enttäuschte Trainer Alexander Adam der HSG Gablenberg-Gaisburg. Neben dem Langzeitverletzten Aleksandar Tolev, den im Ausland weilenden Piotr Sielecki und Igor Ziegler-Ruiz, fielen zusätzlich noch Tommy Pfrommer verletzt bzw. Norman Smudzinski, der angeschlagen von den Nachwehen einer Grippe nur auf der Bank saß, aus, sodass Adam nur eine Rumpftruppe aus der Ersten zur Verfügung stand, die mit Spielern der Zweiten und A-Jugend ergänzt wurde. Oberer Neckar konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen. „Ich hatte den Gegner insgesamt fünf Mal beobachtet und war eigentlich auf eine andere Mannschaft vorbereitet. Die Gastgeber haben in den ersten 30 Minuten noch gut mithalten können, danach haben wir unser Spiel vor allem im Rückraum noch weiter verbessert und entsprechend deutlich sowie verdient gewonnen“, sagte Gästetrainer Klaus Hüppchen.

Bereits nach 14 Spielminuten lag Oberer Neckar mit 10:3 in Führung und eine deutliche Klatsche für GaGa schien sich anzubahnen. Doch die Gastgeber fingen sich und konnten mit dem Halbzeitpfiff durch Robin Pflüger durch Sieben-Meter auf 12:16 verkürzen. „Zu diesem Zeitpunkt schien noch alles für uns möglich zu sein. Wir haben jedoch zu viele Fehler in der Anfangsphase der zweiten Hälfte gemacht und wurden dafür bestraft“, schilderte Adam den Auftakt der zweiten 30 Minuten. Anstatt den Rückstand zu verkürzen, musste GaGa vier Tore in Folge hinnehmen und lag in der 38. Spielminute mit acht Treffern zurück. „Damit haben wir sie endgültig auf die Verliererstraße gebracht. Man hat dabei auch erkennen können, dass sie jetzt nichts mehr entgegenzusetzen hatten“, sagte Hüppchen, dessen Team die Begegnung nun locker nach Hause schaukelte. Am Ende fiel der Sieg mit 35:22 entsprechend deutlich aus.

Während die HSG Oberer Neckar weiterhin Anschluss an die obere Tabellenhälfte hält, richtet sich für die HSG Gablenberg-Gaisburg der Blick nach hinten. „Momentan stehen wir noch gut da, aber bis zur Winterpause müssen wir auf jeden Fall nochmals punkten“, so Adam, der hofft, dass nächste Woche in Korb zumindest Kreisläufer Pfrommer und Rückraumspieler Smudzinski wieder mit dabei sind. „Wir müssen uns nun im Training in dieser neuen Konstellation finden, um noch etwas Zählbares holen zu können. In der ersten Hälfte gab es zumindest positive Ansätze“, zeigt sich Adam kämpferisch.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Arne Quitsch (3), Holger Banzhaf, Nico Kolb (5), Sebastian Scheib (1), Robin Pflüger (7/5), Joshua Fischer (1), Norman Smudzinski, Armin Röhrich, Phong Hoang Xuan (6) und Peter Rennhack.

Aufstellung HSG Oberer Neckar: Alexander Eyb und Bastian Gohl (im Tor); Sven Weber (2), Fabian Braun (1), Manuel Malle, Tino Schramm (3), Sherief Sabet (8), Jan Billner (8/1), Daniel Bäßler, Patrick Bayer (1), Florian Weimer (6), Nicolai Dittrich, Robert Rinker und Jochen Lindermayr (6).

Ohne Punkte heimgekehrt

Für die Herren 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg sprang trotz ordentlicher Leistung nach der 25:31 (11:12)-Niederlage beim VfL Waiblingen 2 nichts Zählbares heraus.

Es hat nicht gereicht, obwohl die Herren 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg wieder einmal eine ordentliche Leistung abgeliefert haben. Der Bezirksligaaufsteiger schaffte es jedoch nicht, das Team des gastgebenden VfL Waiblingen 2 über die volle Distanz der Partie in Bedrängnis zu bringen und stand nach der 25:31-Niederlage am Ende ohne Punkte da. „Natürlich hatten wir insgeheim mit einem Sieg geliebäugelt. Rückblickend wäre dieser auch im Bereich des Möglichen gewesen, aber insgesamt war Waiblingen über die gesamt Spielzeit konstanter und hat sich somit die Punkte verdient“, analysierte Alexander Adam, der Trainer der HSG Gablenberg-Gaisburg, die Partie. Lange Zeit war die Begegnung ein offener Schlagabtausch. Nachdem zunächst die Gäste aus dem Stuttgarter Osten besser in die Partie gestartet waren und in der 22. Minute nach dem Treffer von Holger Banzhaf mit 8:7 vorne lagen, holten sich die Gastgeber in den letzten Minuten der ersten Hälfte die Führung zurück. Der Treffer zum 12: 11 fiel dabei kurz vor dem Pausenpfiff. Diesen Vorsprung ließ sich die Württembergliga-Reserve nicht mehr nehmen, obwohl Robin Pflüger in der 39. Minute noch zum 16:16-Ausgleich traf und GaGa bis dato immer dran blieb. „Danach haben wir uns leider eine Auszeit genommen und dem Gegner mit technischen Fehlern sowie schlechten Abschlüssen den Sieg quasi auf dem Silbertablett serviert, was dieser auch gerne angenommen hat“, haderte Adam mit den kommenden sieben Spielminuten. Statt weiter in Schlagdistanz zu bleiben, zog Waiblingen in dieser Phase vorentscheidend auf 22:17 davon und ließ sich den Heimsieg nicht mehr nehmen. Die Gäste kamen zwar noch mehrfach auf drei Tore heran, am 31:25-Erfolg der Hausherren gab es jedoch nichts mehr zu rütteln. „Mit einer ausgeglichenen Punktebilanz von 6:6 und Tabellenplatz 5 stehen wir als Aufsteiger derzeit sehr gut da. Dies kann sich doch aufgrund unserer nun anstehenden personellen Situation schnell ändern“, sagte Adam mit Blick auf die Spiele bis zur Winterpause. Wie schon bekannt, stehen die Rückraumspieler Igor Ziegler-Ruiz und Piotr Sielecki aufgrund von Auslandsaufenthalten erst wieder im Januar (Sielecki) bzw. Februar (Ziegler-Ruiz) zur Verfügung. Verschärfend kam die Knieverletzung (unter anderem Kreuzbandriss) von Aleksandar Tolev aus dem letzten Spiel hinzu, der die gesamte Saison ausfallen wird. „Das ist natürlich bitter. Wir müssen nun als Mannschaft noch enger zusammenwachsen, um die Ausfälle zu kompensieren“, so Adam. Beim nächsten Spiel Mitte November, das Derby gegen die HSG Oberer-Neckar, wird sich dann zeigen, wie dies gelingt.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Holger Banzhaf (3), Nico Kolb (1), Robin Pflüger (4), Piotr Sielecki (4), Kostas Sevdas, Phong Hoang Xuan (2), Peter Rennhack (4) und Igor Ziegler-Ruiz (6).

Teuer erkämpfter Sieg im Derby

Die HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnt das Stuttgarter Duell gegen den TV Obertürkheim mit 28:25 (14:11), muss jedoch die Knieverletzung von Aleksandar Tolev hinnehmen.

Die Freude über den Heimsieg gegen den TV Obertürkheim hielt sich nach Spielende bei den Akteuren der HSG Gablenberg-Gaisburg deutlich in Grenzen. Zu sehr wirkte die Verletzung von Rückraumspieler Aleksandar Tolev nach, der sich bei einem unglücklichen Zweikampf zwei Minuten vor dem Abpfiff am Knie verletzte und vom Spielfeld getragen werden musste. „Ich bin irgendwie blöd aufgekommen und dann mit meinem Gegner zusammengeprallt“, schilderte der 28-jährige Rückraumspieler die Situation. „Wie schwer die Verletzung ist, kann zum heutigen Stand niemand sagen. Erst nach der Kernspintomographie steht die Diagnose fest. Es bleibt zu hoffen, dass nicht der Supergau eintritt und wir längerfristig auf ihn verzichten müssen“, sagte der sichtlich mitgenommener Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Im nächsten Spiel ist Tolevs Fehlen noch kompensierbar, danach sieht es personell bei der HSG nicht mehr so gut aus, da die Rückraumspieler Igor Ziegler-Ruiz und Piotr Sielecki jeweils zwei Monate nicht zur Verfügung stehen. Ziegler-Ruiz reist nach Südamerika und Sielecki nutzt die Elternzeit zum Trip nach Australien. „Aus persönlicher Sicht habe ich vollstes Verständnis, für uns macht es die Situation nicht einfach. Von daher hoffe ich, dass Aleks schnell wieder auf die Beine kommt“, so Adam.

Mit anderen Sorgen hatte Obertürkheims Coach Boris Schneider nach der Partie zu kämpfen: „Wir haben in der ersten Hälfte insgesamt und vor allem in den letzten Minuten vor der Pause zu viele Torchancen aus aussichtsreichen Positionen liegen gelassen und es so verpasst, uns abzusetzen.“ So war das Stuttgarter Derby bis zur 25. Spielminute beim Stand von 11:11 eine völlig ausgeglichene Angelegenheit, das vor allem von den guten Leistungen der Torhüter auf beiden Seiten bestimmt wurde, die mit guten Paraden überzeugten. Keine der Mannschaften vermochte so mit mehr als einem Treffer in Führung zu gehen. In den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel bekamen die Gastgeber dann jedoch etwas Oberwasser und zogen auf 14:11 davon. Auch danach bekam die HSG das Spiel immer mehr in den Griff und erhöhte nach 42 Zeigerumdrehungen auf 21:15. „Das war unsere beste Phase, wo wir alles umgesetzt haben, was in der Halbzeit und vor dem Spiel besprochen wurde, danach sind wir wieder in alte Muster zurückgefallen und haben zudem wie zuletzt in zu viel verworfen.“ Die Gäste nahmen dieses Angebot gerne an und kamen sehr zur Freude von Schneider wieder heran, „auch wenn die Abwehrleistung in der zweiten Hälfte schwach war, muss ich den kämpferischen Einsatz meiner Mannschaft loben. Dies war auch wichtig im Hinblick auf den direkten Vergleich, der am Saisonende in diesem Jahr ein wichtiger Faktor sein kann.“So kam Obertürkheim nochmals auf 23:25 (54.) heran, etwas Zählbares sprang jedoch nicht mehr heraus.

GaGa schaukelte die Partie zum Endstand 28:25 von nach Hause und verbuchte somit zwei Punkte auf der Habenseite. „Ein wichtiger Sieg, den wir uns insgesamt hart erarbeiten mussten. Von daher geht das Ergebnis aus meiner Sicht auch voll in Ordnung“, bilanzierte Adam, Feierstimmung kam aufgrund der Verletzung von Tolev jedoch nicht auf. Bleibt zu hoffen aus Sicht der HSG, dass es nach dem Untersuchungsergebnis anders aussieht.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Holger Banzhaf, Tim Baumann (3), Nico Kolb, Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (7), Norman Smudzinski (1), Igor Ziegler-Ruiz (6) und Aleksandar Tolev (3).

GaGa schlägt sich selbst

In eigener Halle verpasst die HSG Gablenberg-Gaisburg durch die 22:26 (10:10)-Niederlage gegen den SV Remshalden 2 den dritten Sieg in Folge

Es wäre mehr drin gewesen für die HSG Gablenberg-Gaisburg im Heimspiel gegen den SV Remshalden 2 - vor allem in der Schlussphase. Drei Fehlwürfe in den letzten dreieinhalb Spielminuten, darunter ein Siebenmeter, verhinderten jedoch einen Punktgewinn für die Gastgeber. So kam der letztjährige Vierte der Bezirksliga zu einem 26:22-Erfolg. Entsprechend angefressen war GaGa-Trainer Alexander Adam nach der Partie, „Wir haben mit Sicherheit heute nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wenn Du dann aber die Punkte beim Stand von 22:22 auf dem Silbertablett serviert bekommst, musst Du einfach zugreifen, das haben wir leider nicht geschafft.“ Die Gäste aus dem Remstal blieben dagegen cool und entführten die Punkte aus der Zeppelinhalle. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel holte sie sich zudem als einziges ungeschlagenes Team in der Liga die Tabellenführer.

Davon war Württembergliga-Reserve aus Remshalden am Anfang der Begegnung noch weit entfernt. Ausgestattet mit dem notwendigen Selbstvertrauen aus zwei gewonnenen Spielen bot die HSG ein Duell auf Augenhöhe und bekam immer mehr Oberwasser. Vom zwischenzeitlichen 6:6 nach 13 Spielminuten zog der Aufsteiger auf 9:6 (23. Minute) davon. Einer der Garanten war wieder einmal der bärenstarke Damir Jozic zwischen den Pfosten, der seiner Abwehr den Rücken stärkte. Trotz der Drei-Tore-Führung war Adam nicht zufrieden, „wir hätten den Abstand noch höher gestalten können, haben allerdings den Konter nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt und sind im Positionsangriff nicht durchschlagend gewesen“, haderte der 42-Jährige mit der verpassten Chance auf ein beruhigenderes Torepolster. Besser machten es die Gäste, die nach einer Auszeit wieder in die Spur kamen und mit 10:9 in Führung gingen. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Aleksandar Tolev noch den Ausgleich, was der Startschuss für eine spannende zweite Halbzeit war.

Remshalden erwischte zunächst den besseren Start und lag nach 40 Zeigerumdrehung mit 17:14 vorn. Die Hausherren ließen sich jedoch nicht abschütteln und schafften in der 57. Spielminute durch Phong Hoang Xuan den viel umjubelten Ausgleich zum 22:22. Postwendend glückte den Gästen die abermalige Führung, kassierten jedoch im Gegenzug eine Zeitstrafe. „Die Überzahl haben wir dann eigentlich gut ausgespielt, den freien Wurf aber nicht im Gehäuse untergebracht“, sagte der Heimcoach, dessen Team stattdessen ein weiteres Tor zum 22:24 hinnehmen musste. Es gab allerdings noch eine weitere Chance den Rückstand zu verkürzen. Nach einem mit einer Zeitstrafe belegten Foul gab es nach 58 Minuten und 25 Sekunden sogar Sieben-Meter für GaGa. Igor Ziegler-Riuz scheiterte jedoch und die Hausherren setzten alles auf eine Karte. Die offene Manndeckung schaffte es jedoch nicht, den Ball zu stibitzen, und Remshalden netzte vorentscheidend zum 25:22 ein. „Mindestens ein Punkt wäre nach dem Spielverlauf drin gewesen, so stehen wir am Ende leider mit leeren Händen da und der Erkenntnis, dass Fehler bitte bestraft werden“, fasste es Adam zusammen.

Nach zwei Siegen in Folge kassiert die HSG Gablenberg-Gaisburg wieder eine Niederlage. Mit 4:4 Punkten stehen die Stuttgarter damit im Mittelfeld der Tabelle, wobei diese Momentaufnahme noch keine große Aussagekraft hat.

Aufstellung: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Florian Eger (1), Holger Banzhaf (2), Nico Kolb, Sebastian Scheib, Robin Pflüger (1/1), Norman Smudzinski, Peter Rennhack (2), Igor Ziegler-Ruiz (7/2) und Aleksandar Tolev (6).

Nicht geglänzt, aber erfolgreich 

Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat das zweite Spiel in Folge gewonnen. In eigener Halle setzte sich das Team aus dem Stuttgarter Osten gegen den SV Stuttgarter Kickers mit 30:23 (14:13) durch.

Die Abwehrleistung der HSG Gablenberg-Gaisburg war zum zweiten Mal in Folge der Schlüssel zum Sieg. In Kombination mit einem bärenstarken Damir Jozic zwischen den Pfosten konnten die Gegner vom SV Stuttgarter Kickers in 60 Minuten nur 23 Treffer erzielen. Auf Seiten der Gastgeber landete der Ball dagegen 30 Mal im Netz, was letztlich den ersten Heimsieg der Saison bedeutete. „Wir wussten, dass wir in der Defensive gut stehen müssen, um den wurfstarken Neuzugang der Gäste ausschalten zu können“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie. Nachdem Ionut Caciuc bei seinem ersten Auftritt im Trikot der Blauen 14 Treffer gelangen, waren es gegen die HSG gerade einmal fünf Tore aus dem Spiel. Deutlich besser aufgelegt war auf Seiten der Gastgeber Piotr Sielecki, der neun Mal traf. Dennoch war die Wurfausbeute der Gastgeber nicht perfekt. „Wir haben in Summe zu viele Chancen liegen gelassen und mit unnötigen technischen Fehlern den Gegner im Spiel gehalten“, war Adam vor allem mit den ersten 30 Minuten unzufrieden. Das Team aus dem Stuttgarter Osten war die bessere Mannschaft, nutzte ihre Überlegenheit jedoch nicht aus.

So stand es zum Seitenwechsel nur 14:13 für GaGa, die jedoch in der Anfangsphase der zweiten Hälfte durchstarteten. Innerhalb von 13 Minuten erhöhte der Aufsteiger auf 21:16, verpasste es jedoch den Sack zu zumachen. Die Kickers kamen nochmals auf 21:23 (50. Minute) heran und das Spiel drohte zu kippen. Doch die Gastgeber konnten nochmals einen Gang höher schalten und das Spiel am Ende klar mit 30:23 nachhause bringen. „Das war mit Sicherheit keine Glanzleistung, aber das Ergebnis zählt. Zwei Siege in Folge und die Erkenntnis, dass wir in dieser Liga sehr gut mithalten können, ist positiv", fasste es Adam zufrieden zusammen. Mit einer Bilanz von 4:2 Punkten hat der Aufsteiger einen guten Start in die Saison hingelegt.

Aufstellung: Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Florian Eger (1), Norman Smudzinski (2), Holger Banzhaf (2), Tim Baumann, Nico Kolb (2), Sebastian Scheib (1), Robin Pflüger (3/1), Piotr Sielecki (9), Peter Rennhack (1) und Igor Ziegler-Ruiz (6/1).

Erster Sieg im zweiten Saisonspiel

Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat die erste Auswärtshürde mit Bravour gemeistert. Beim TSF Welzheim setzte sich die Mannschaft aus dem Stuttgarter Osten mit 26:24 (14:10) durch.

Mit diesem Auftakt hatte im Lager der HSG Gablenberg-Gaisburg im Vorfeld der Partie beim TSF Welzheim nicht gerechnet. Nach neun Spielminuten stand es 8:1 und nach 17 Zeigerumdrehungen sogar 12:3 für die Gäste aus dem Stuttgarter Osten. „Wir haben eine nahezu perfekte Leistung im Angriff gezeigt. Keine Abspielfehler und eine Abschlussquote nahe 100 Prozent. Hinzukam, dass die Gasgeber mit unserer Abwehr nicht klar kam“, zog Trainer Alexander Adam ein positives Fazit von der Anfangsphase. Im Lauf der ersten Halbzeit kam der TSF Welzheim dann besser in die Partie, profitierte dabei allerdings von den sich einschleichenden Unzulänglichkeiten der Gäste, die sich im Gefühl der sicher Führung zurück lehnten. So schmolz der acht Tore Vorsprung auf 14:10 zur Halbzeit.

Die HSG konnte sich jedoch wieder steigern und lag in der 40. Minute wieder mit sechs Toren vorn (20:14). Als bei den Gästen, die auf Aleksandar Tolev und Igor Ziegler-Ruiz im Rückraum verzichten mussten, mehr und mehr die Kräfte schwanden, kam Welzheim in der 52. Spielminute auf 20:23 heran. Doch postwendend erhöhte Robin Pflüger, mit sieben Treffern der erfolgreichste GaGa-Schütze an diesem Abend, wieder auf vier Tore, ehe im Gegenzug Nico Kolb eine Zeitstrafe kassiert. Jetzt kam die große Stunde von Torhüter Damir Jozic. Zunächst entschärfte er einen 7-Meter-Strafwurf und kurz danach einen freien Wurf vom Kreis. Im Gegenzug stellte dann Thomas Pfrommer in Unterzahl auf 25:20 (56. Minute) und führte somit die Entscheidung herbei. Mit der Schlussirene fiel dann der Treffer zum 24:26, in Gefahr kam der Auswärtssieg jedoch nicht mehr. „Mit dem Ergebnis und mit weiten Teilen unseres Auftritts bin ich zufrieden. Einzig die letzten 13 Minuten der ersten Halbzeit sind zu kritisieren, denn damit hätten wir uns um die Früchte unserer Arbeit bringen können. Hervorzuheben ist jedoch der geschlossene Einsatzwillen des gesamten Teams, das war beeindruckend“, zog Trainer Adam ein positives Fazit. Durch den Auswärtscoup in Welzheim hat der Aufsteiger die klare Auftaktniederlage gegen den TV Oeffingen wettgemacht und seine Zugehörigkeit in der Bezirksliga unterstrichen.

Als nächste Aufgabe steht für die HSG Gablenberg-Gaisburg das Heimspiel gegen den SV Stuttgarter Kickers an. Anpfiff ist am Samstag, 3. Oktober, um 17 Uhr in der Zeppelinhalle.

Aufstellung: Damir Jozic, Sebastian Engler (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Florian Eger, Holger Banzhaf (2), Tim Baumann (3), Nico Kolb (4), Sebastian Scheib, Robin Pflüger (7/2), Piotr Sielecki (4), Phong Hoang Xuan und Peter Rennhack (4).

Saisonstart mit Höhen und Tiefen

In der ersten Partie der neuen Spielzeit in der Bezirksliga kassiert die HSG Gablenberg-Gaisburg eine in der Höhe unverdiente 26:37 (11:16)-Heimniederlage gegen den TV Oeffingen.

Das Endergebnis von 26:37 in der Begegnung zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg um den TV Oeffingen lässt eine einseitige Partie vermuten, in der der Favorit dem Aufsteiger aus dem Stuttgarter-Osten eine Lektion erteilt hat. 13 Minuten vor dem Ende der Saisonauftaktpartie zeigte sich in der Zeppelinhalle jedoch ein anderes Bild. Die HSG bot im ersten Spiel nach zweijähriger Abstinenz in der Bezirksliga dem Vorjahresdritten ordentlich Paroli. Igor Ziegler-Ruiz, mit neun Toren erfolgreichster Torschütze, und Aleksandar Tolev sorgten für druckvolles Angriffsspiel und auch die Abwehr stand sattelfest. Erst Mitte der ersten Halbzeit zogen die Gäste auf 8:5 etwas davon und erhöhten kurz nach der Pause auf 17:11. Die Gastgeber ließen jedoch nicht locker und kamen durch Robin Pflügers Treffer in Überzahl zum 22:25 wieder in Schlagdistanz. „Bis dahin hat meine Mannschaft fast alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und einen guten kämpferischen Auftritt hingelegt. Einzig die Chancenverwertung war zu bemängeln“, zeigte sich Alexander Adam, der Trainer der HSG Gablenberg-Gaisburg mit dem bisherigen Spielverlauf nicht unzufrieden.

Doch das Auslassen der Torgelegenheiten sollte sich rächen. Anstatt in Überzahl nochmals nachzulegen, kassierte GaGa zwei Tore und war danach von der Rolle. Auf einmal häuften sich die Ballverluste und es dauerte acht Minuten bis Felix Brockmeyer via Siebenmeter den 23. Treffer markierte. Für den 28-jährigen Flügelflitzer war es übrigens der letzte Treffer und Auftritt im Trikot der HSG, er zieht aus beruflichen Gründen nach Berlin. Der TV Oeffingen hatte seinerseits den Ball 32 Mal im Netz untergebracht und lag somit sechs Minuten vor dem Spielende mit neun Treffern beruhigend in Führung. Bis zum Abpfiff wuchs der Vorsprung sogar noch auf elf Treffer zum Endstand von 37:26 an. „Oeffingen war die bessere Mannschaft und hat unsere Fehler eiskalt bestraft, aber das Ergebnis fällt eindeutig zu hoch aus“, sagte der enttäuschte Adam, ohne jedoch den Kopf in den Sand zu stecken, „wir haben 45 Minuten gezeigt, dass wir absolut konkurrenzfähig sind und gegen einen starken Gegner ein gutes Spiel abgeliefert. Jetzt gilt es die Fehler zu analysieren und den Blick nach vorne zu richten.“

Als nächstes steht die Aufgabe beim TSF Welzheim am kommenden Samstagabend an. In diesem Spiel kann dann die HSG dann wieder auf Piotr Sielecki zählen, der aus dem Urlaub zurück ist.

Aufstellung: Damir Jozic, Sebastian Engler (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Florian Eger, Holger Banzhaf, Tim Baumann (1), Nico Kolb, Robin Pflüger (4), Felix Brockmeyer (3/1), Peter Rennhack, Igor Ziegler-Ruiz (9) und Aleksandar Tolev (4).