Handball in Stuttgart-Ost

 

Berichte Männer 1

 

 

 

 

Nackenschlag mit dem Schlusspfiff

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren gegen den SC Korb mit 30:31 (16:15)

Freud und Leid liegen im Sport oft nah beieinander. So auch am Samstagabend in der Zeppelinhalle im Stuttgarter Osten. Während die Spieler des SC Korb in einer Jubeltraube „Auswärtssieg“ riefen, standen die Spieler der HSG Gablenberg-Gaisburg mit gesenktem Kopf da und blickten immer wieder ungläubig auf die Anzeigetafel auf der das 30:31 prangte. „So eine Niederlage vermiest Dir das ganze Wochenende“, sagte Rechtsaußen Robin Pflüger und Rückraumspieler Joshua Fischer ergänzte, „das ist doch einfach Mist! Da kämpfst Du von der ersten bis zur letzten Minute und verlierst am Ende das Ding.“

33 Sekunden zuvor war die Handballwelt der GaGas noch in Ordnung. Beim Spielstand von 30:30 hatte Korbs Torhüter noch einen Wurf von Rechtsaußen Robin Pflüger zum Einwurf abwehren können, wodurch die Hausherren in Ballbesitz blieben. Zudem war durch die Torwartberührung das drohende Zeitspiel aufgehoben. Trainer Alexander Adam nahm eine Auszeit und gab die Marschrichtung vor: den Punkt sichern und wenn ein Abschluss kommen sollte, dann ganz kurz vor dem Ende. Doch es kam anders. Bereits 13 Sekunden vor dem Abpfiff warf Igor Ziegler-Ruiz aufs Tor. Korbs Keeper wehrte ab, brachte schnell den Ball nach vorne und letztlich über Linksaußen landete das Spielgerät im Tor der Gastgeber. „Das war natürlich ein Nackenschlag für uns, denn wir haben ein tolles Spiel gemacht und wir hätten nach dieser Leistung mindestens einen Punkt verdient gehabt“, sagte Adam nach der Partie, dem anzusehen war, wir sehr ihm die Niederlage zu schaffen machte.

Nach einem schwachen Auftakt, Korb führte fünf Spielminuten mit 4:1, fanden die Stuttgarter immer besser in die Partie und erzielten durch Robin Pflüger in der 17. Minute die Führung zum 7:6. Diesen Vorsprung bauten die GaGas sogar auf 16:12 vier Minuten vor der Pause aus, gingen letztlich aber nur mit 16:15 in die Kabine. Erneut legten die Gastgeber in der zweiten Hälfte vor und lagen nach dem Treffer von Nico Kolb 20 Minuten vor dem Ende mit 24:21 vorn. Dann gab es jedoch einen kleinen Bruch im Spiel der HSG, was die Gäste aus dem Remstal ausnutzten und das Spiel drehten. 28:25 lag Korb in der 50. Minute vorn und hatten alle Trümpfe in der Hand. „Mit unglaublicher Moral sind wir wieder zurückgekommen. Das zeigt, dass es bei uns im Team stimmt und jeder für den anderen kämpft. Leider wurde das nicht belohnt“, so Adam. Sein Team erarbeite sich sogar die Führung zum 30:29 (58. Minute), konnte daraus aber kein Kapital schlagen. „Wenn sind nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten. Auch wenn es schwer ist, müssen wir weiter an uns glauben, damit der berühmte Knoten endlich platzt und wir für unsere Trainingsarbeit belohnt werden“, blickt der GaGa-Coach nach vorn. Zum nächsten Spiel empfängt die HSG Gablenberg-Gaisburg am kommenden Samstag den Aufsteiger SF Schwaikheim 2 (Spielbeginn 19.30 Uhr) in der Zeppelinhalle.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Fabian Nesper (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Christian Walter (5), Jascha Seitz (3), Tim Baumann (1), Nico Kolb (4), Robin Pflüger (3), Joshua Fischer (5), Finn Lessig, Peter Rennhack und Igor Ziegler-Ruiz (7/3).

Rückschlag für Gaga-Männer


Die HSG Gablenberg-Gaisburg wartet nach der 24:29-Niederlage gegen den TV Obertürkheim weiter auf den ersten Saisonsieg
Mit einer vor allem in der ersten Halbzeit indiskutablen Leistung hat die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg das Derby gegen das zuvor ebenfalls noch sieglose Team des TSV Obertürkheim verloren. „Das war einfach nur schlecht“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Begegnung und ergänzte, „mit nur sechs geschossenen Tore in einer Halbzeit kannst du keinen Blumentopf gewinnen.“ Nach zuletzt zwei Unentschieden war es für die Gagas ein herber Rückschlag, wodurch sie weiterhin auf den ersten Sieg in der Saison warten müssen. Während die Abwehr sicher stand, ließ der Angriff jegliche Durchschlagskraft vermissen. „Wir haben aus dem Rückraum viel zu wenig Druck entwickelt und obendrein unsere wenigen Chancen kläglich vergeben. Über die Ursachen werden wir unter der Woche reden“, so Adam angefressen. Damit lagen die Gastgeber zur Pause mit 6:13 im Hintertreffen. Mehr noch, in der 43. Spielminute erhöhte der treffsichere Obertürkheimer Manuel Berner auf 22:10 - die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden. Während die Gäste nun einen Gang zurückschalteten, betrieben die Hausherren ihrerseits Ergebniskosmetik und verkürzten in der 57. Spielminute auf 22:27. Mit diesem Fünf-Tore-Abstand ging das Spiel auch zu Ende (24:29).
„Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag für uns. Damit ist klar, dass wir jetzt absolut unter Zugzwang sind und bis zur Winterpause noch mindestens zwei Siege einfahren müssen“, rechnet Adam vor. „ Das Leistungsniveau haben wir, jetzt muss sich der Knoten lösen. Ich bin mir aber sicher, dass wir dies gemeinsam schaffen können.“
Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler (im Tor); Christian Walter, Jascha Seitz (3), Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (1), Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (5/2), Joshua Fischer, Karsten Pink, Finn Lessig, Felix Görtz, Igor Ziegler-Ruiz (5/1) und Aleksandar Tolev (5/1).

Unentschieden im Stuttgarter Derby

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg holen beim MTV Stuttgart einen Auswärtspunt  – Entstand 28:28

Das Lokalderby zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und dem MTV Stuttgart war spannend bis zur letzten Sekunde. Mit dem letzten Angriff hatten die Gäste aus dem Stuttgarter Osten zwar nochmals die Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, aber dies misslang. „Heute hält sich die Freude etwas in Grenzen. Wir hatten das Spiel eigentlich schon entschieden und stehen am Ende nur mit einem Punkt da“, sagte Trainer Alexander Adam angefressen. Knapp zwei Minuten vor dem Schlusspfiff führte seine Mannschaft mit 28:26 und war kurz davor, sich für eine starke Leistung in fremder Halle zu belohnen. Es gelang jedoch nicht mehr, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen und somit holten die GaGas zum zweiten Mal in Folge einen Zähler. „Schade, dass wir nicht clever genug waren, die Führung nachhause zu bringen. Trotz des Frustes muss ich meine Mannschaft für eine insgesamt gute Leistung, wenn auch nicht über die gesamten 60 Minuten loben“, so Adam.

Von Beginn an hatte die HSG das Spiel im Griff und lag durch den abermals treffsicheren und achtfachen Torschützen Felix Görtz in der achten Spielminute mit 7:4 in Führung. Diesen Vorsprung bauten die Gäste bis kurz vor dem Seitenwechsel auf 16:12 (26. Minute) aus. Danach schlich sich jedoch der Schlendrian ein, was der Tabellendritte aus dem Stuttgarter Westen direkt ausnutzte und bis zur Halbzeit auf 15:16 wieder heran kam. „Das war unnötig wie ein Kropf. Wir haben die Bälle einfach weggeschmissen und somit den Gegner wieder aufgebaut“, haderte Adam. Die deutlichen Worte in der Halbzeitansprache zeigten Wirkung. Erneut zogen die Gagas auf 18:15 davon, wurden anschließend jedoch jäh von zwei Zeitstrafen gestoppt. Die MTV-Mannschaft kam so zurück in die Partie und ging mit 22:21 (45. Minute) erstmals in Führung. In der letzten Viertelstunde wurde es dann hektisch, doch GaGa-Rückraumspieler Aleksandar Tolev behielt in der Schlussphase die Ruhe. Nervenstark traf er in den letzten sechs Minuten dreimal vom Sieben-Meter-Punkt und brachte damit sein Team immer wieder nach vorn. Zum doppelten Punktgewinn reichte es jedoch nicht. „Diesmal ist es im Gegensatz zur Vorwoche ein verlorener Zähler. Wir sind jedoch auf einem guten Weg und die Kurve zeigt eindeutig nach oben. Jetzt müssen wir allerdings nachlegen und uns belohnen“, blickt der GaGa-Coach aufs nächste Wochenende voraus. Am Samstagabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) kommt es zum Derby gegen den ebenfalls noch sieglosen TV Obertürkheim. Für beide Teams eine wegweisende Begegnung für den weiteren Saisonverlauf.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler (im Tor); Christian Walter (1), Jascha Seitz (1), Nico Kolb, Mahir Petekbasi, Arwin Kouhestani, Robin Pflüger (4), Piotr Sielecki (1), Joshua Fischer, Karsten Pink (2), Felix Görtz (8), Peter Rennhack (1), Igor Ziegler-Ruiz (1) und Aleksandar Tolev (9/5).

Punktgewinn für die Moral

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg und das Team des EK/SV Winnenden teilen nach dem 31:31-Unentschieden die Punkte.

Mit dem Treffer zum 31:31 eine Sekunde vor dem Ende belohnten sich die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg für eine gute Leistung und verbuchten damit den ersten Punktgewinn der laufenden Saison. Robin Pflüger wurde auf der Rechtsaußenposition freigespielt und nutzte die letzte Chance zum umjubelten Unentschieden gegen den EK/SV Winnenden. „Dieser Punktgewinn ist aus mehrerlei Hinsicht unheimlich wichtig. In erster Linie allerdings für die Moral der Mannschaft, die nach vier Niederlagen in Folge, sich nun endlich für die intensive Arbeit belohnt hat. Eine weitere Pleite, und dann auch noch so denkbar knapp, wäre schwer zu verkraften gewesen“, sagte Trainer Alexander Adam nach der spannenden Begegnung.

Nach den ersten 30 Minuten wäre für die Gastgeber durchaus mehr drin gewesen. Angetrieben vom überragenden Aleksandar Tolev, der elf Treffer erzielte, sowie Rückraumspieler Felix Görtz, der achtmal den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte, führten die GaGas in der 24. Minute mit 16:10. Die Gäste aus Winnenden schafften es jedoch bis zur Pause, begünstigt auch durch das Auslassen einiger Torgelegenheiten der Stuttgarter, den Rückstand auf 14:17 zu halbieren. „Da hätten wir den Sack zumachen müssen. Nach den vier Niederlagen zuvor hat uns in dieser Phase auch das Selbstvertrauen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Adam.

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte Winnenden die Aufholjagd fort und schaffte in der 43. Minute den Ausgleich und ging im nächsten Angriff sogar 22:21 in Führung. Diese wechselte nun ständig hin und her, bis die Gäste 138 Sekunden vor dem Abpfiff den Vorsprung auf 31:29 ausbauten. Die Partie schien gelaufen, doch die Hausherren kämpften weiter und wurden schließlich mit dem Punktgewinn belohnt. „Nach diesem Spielverlauf müssen wir mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Wir standen kurz vor der Niederlage und haben noch das Unentschieden geschafft. Das spricht für den starken Willen der Mannschaft. Ich hoffe, dass wir nach diesem Spiel in Zukunft mit mehr Selbstvertrauen auftreten können“, sagt Adam.

Als nächstes steht für die Herren das Lokalderby beim MTV Stuttgart (Samstag, 20 Uhr) auf dem Plan. Eine schwere Aufgabe, denn der letztjährige Aufsteiger ist mit drei Siegen sowie einer Niederlage in die Saison gestartet.

 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler, Florian Härter (im Tor); Jascha Seitz (3), Norman Smudzinski, Nico Kolb (1), Robin Pflüger (2), Christian Walter (1), Felix Görtz (8), Peter Rennhack (1), Igor Ziegler-Ruiz (4) und Aleksandar Tolev (11/4).

 Den Faden komplett verloren 



Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg unterliegen nach indiskutabler zweiter Halbzeit der SG Weinstadt 2 mit 20:30 (11:11)

Der Fehlstart für die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg ist perfekt. Auch im vierten Spiel der Saison setzte es für die Mannschaft aus dem Stuttgarter-Osten eine Niederlage, die sich damit im Tabellenkeller befindet. Dabei hatte das Spiel beim Aufsteiger aus dem Remstal vielversprechend begonnen und die GaGas lagen in der 25. Minute mit 11:8 vorn. Doch dann riss auf einmal der Faden und die Hausherren markierten kurz vor dem Seitenwechsel den Ausgleich. „Das ist kaum zu erklären. Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, aber es verpasst, weiter davonzuziehen“, haderte Trainer Alexander Adam. Vor allem die Abschlussquote und das Ausnutzen von Überzahlsituationen brachten Adam auf die Palme, „das war maßgeblich dafür, dass wir nicht mit einem Vorsprung in die Halbzeit gegangen sind. Damit haben wir den Gegner zurück ins Spiel gebracht, der dann, auch begünstigt von uns, die Partie zu seinen Gunsten drehen konnte.

In den zweiten 30 Minuten setzte sich die Schlussphase der ersten Hälfte weiter fort. Während auf Seiten der Stuttgarter fast nichts mehr zusammenlief, zog Weinstadt auf 19:13 nach 41 Minuten davon. Jegliche Umstellung in Abwehr sowie Angriff bei den Gästen brachte keinen Erfolg, es gelang nicht mehr den Schalter umzulegen. Der Abstand blieb bei sechs Treffern, ehe in den letzten fünf Minuten der 30:20-Kantersieg für die Landesligareserve perfekt war. „Dem Auftritt in der zweiten Hälfte kann nichts Positives abgewonnen werden, das war einfach nur schlecht. Wir müssen das klar analysieren, dürfen uns jedoch nicht davon herunterziehen lassen, sondern werden alles daran setzen, uns gemeinsam aus dieser Situation wieder zu befreien“, so Adam. Der nächste Auftritt der HSG Gablenberg-Gaisburg folgt am Samstag, 14. Oktober um 19.30 gegen den EK/SV Winnenden in der Zeppelinhalle. 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Florian Härter (im Tor); Jascha Seitz (3), Holger Banzhaf, Karsten Pink (1), Mahir Petekbasi, Arwin Kouhestani (4/1), Robin Pflüger (3), Nico Kolb, Christian Walter (2), Peter Rennhack (2), Igor Ziegler-Ruiz (4/1) und Aleksandar Tolev (1).

 

Weiterhin mit leeren Händen

Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren das Heimspiel gegen die TSF Welzheim mit 23:26 (9:12).Das Warten auf die ersten Punkte geht weiter. Auch im dritten Spiel der laufenden Saison kassierte die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg eine Niederlage. In der heimischen Zeppelinhalle verlor das Team aus dem Stuttgarter Osten gegen die TSF Welzheim mit 23:26. "Diese Niederlage tut weh, da wir auf jeden Fall ebenbürtig mit dem Gegner waren", sagte Trainer Alexander Adam, der kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit von den Schiedsrichtern auf die Tribüne geschickt wurde. "Diese Entscheidung möchte ich nicht kommentieren, das sollen andere machen. Nur so viel, es war in jedem regeltechnischer Fehler dabei, der uns vier Minuten anstatt zwei Minuten Unterzahl beschert hat. Natürlich hätten wir Einspruch einlegen können, die Erfolgschancen sind jedoch erfahrungsgemäß gering. Mir tut es nur leid für meine Mannschaft, die danach in Unterzahl agieren musste", so Adam.Von oben verfolgte er dann das Spiel seines Teams und sah, dass seine Spieler den 9:12-Halbzeitrückstand durch Igor Ziegler-Ruiz' Sieben-Meter-Tor in der 43. Minute zum 17:17 ausgleichen konnte. Den GaGas gelang es jedoch nicht, selbst in Führung zu gehen. In der 55. Minute zog Welzheim wieder auf drei Treffer davon (20:23) davon - die Vorentscheidung. "Diese Niederlage war in mehrerer Hinsicht bitter. Letztlich müssen wir uns aber an die eigene Nase packen, da wir die Chancen in der zweiten Halbzeit nicht konsequent genutzt haben. Gut zu spielen, reicht nicht, jetzt müssen wir uns schnell mit einem Sieg belohnen", blickt Adam voraus. Kommenden Samstag geht es für die HSG Gablenberg-Gaisburg zum Auswärtsspiel beim Aufsteiger SG Weinstadt 2 (18 Uhr). Fehlen wird Rückraumspieler Felix Görtz, der sich im Spiel gegen Welzheim eine Platzwunde am Kinn zugezogen hat.Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Florian Härter (im Tor); Christian Walter (3), Jascha Seitz (3), Mahir Petekbasi (3), Arwin Kouhestani (2), Robin Pflüger, Nico Kolb (1), Felix Görtz, Peter Rennhack (4), Igor Ziegler-Ruiz (7/2) und Finn Lessig.

Die Einstellung und der Einsatz stimmen

 

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg müssen sich auswärts dem Vize-Meister des Vorjahres, TV Bittenfeld 3, mit 24:31 (13:16) geschlagen geben.

Die Gründe für die Auswärtsniederlage beim Vorjahreszweiten TV Bittenfeld 3 lagen für Alexander Adam, den Trainer der Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg auf der Hand. „In den zehn Minuten nach dem Wechsel haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben. Mit unerklärliche Ballverlusten, technischen Fehlern und dem Auslassen von Torgelegenheiten haben wir Bittenfeld quasi den Sieg geschenkt“, so Adam. Bis zur Pause hatten die Stuttgarter dem starken Gegner noch Paroli geboten und an die gute Leistung der ersten Partie gegen Oeffingen angeknüpft. Doch dann folgte ein Aussetzer nach dem anderen und der Rückstand von 13:16 wuchs bis zur 40. Spielminute auf 13:23 an.

Erst danach berappelte sich das Team aus dem Stuttgarter-Osten und begann wieder Handball zu spielen. Bis auf 20:24 (51. Minute) kamen die GaGas heran und standen kurz davor das Spiel noch zu drehen. „Eine Minimalchance war da. Leider sind wir dann etwas zu viel Risiko gegangen und haben die Angriffe auch nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt. Wir müssen jedoch realistisch sein, nur wenn alles optimal für uns gelaufen wäre, hätten wir vielleicht etwas mitnehmen können“, relativiert Adam. Die Gastgeber brachten die Partie letztlich nachhause und holten sich durch das 31:24 die ersten Punkte der Saison.

Die HSG Gablenberg-Gaisburg steht nach dem zweiten Spieltag noch ohne Punkte da, hatte jedoch mit dem Vize-Meister aus Bittenfeld und dem Vorjahresvierten aus Oeffingen ein extrem schweres Auftaktprogramm. „Ich nehme aus diesen Spielen mit, dass wir eine gute Mannschaft haben, wenn auch noch nicht alle Automatismen optimal funktionieren. Die wichtigste Erkenntnis ist für mich jedoch, dass die Einstellung und der Einsatz der Mannschaft absolut stimmen. Darauf lässt sich weiter aufbauen und wir werden uns bald mit den ersten Punkten belohnen“, ist sich Trainer Adam sicher. Gelegenheit dazu gibt es bereits kommenden Samstag, 30. September, Im Heimspiel gegen den TSF Welzheim (Spielbeginn 19.30 Uhr).

 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Holger Banzhaf, Christian Walter, Mahir Petekbasi (1), Arwin Kouhestani (3), Robin Pflüger (5), Piotr Sielecki (3), Nico Kolb (2), Felix Görtz (5), Peter Rennhack (1) und Aleksandar Tolev (3).

 

Gut gekämpft, aber verloren


 Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren zum Saisonauftakt gegen den TV Oeffingen 2 mit 24:31 (9:15) Trotz einer über weite Strecken überzeugenden kämpferischen Leistung gab es am Ende für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg im Auftaktspiel der Saison 2017/2018 nichts zu holen. Die zum Favoritenkreis in der Bezirksliga zählende Mannschaft des TV Oeffingen 2 entführte beim 31:24-Erfolg beide Punkte aus der Zeppelinhalle.


 Bis zur 14. Spielminute beim Zwischenstand von 6:6 konnten die Gastgeber die Begegnung noch offen gestalten. In den kommenden acht Minuten brachten sich die GaGas jedoch selbst um den Lohn ihrer Arbeit. "Das war unnötig, da wir in dieser Phase einige Chancen liegen gelassen und zudem zwei unnötige technische Fehler gemacht haben. Hinzu kamen noch zwei Zeitstrafen, die die Oeffingen gnadenlos ausnutzte", so Trainer Alexander Adam. Neuzugang Felix Görtz, der insgesamt sechs Treffer erzielte, konnte zwar in der 23. Minute auf 7:11 verkürzen, bis zum Seitenwechsel zogen die Gäste wieder auf 9:15 davon. Auch nach Wiederanpfiff bestimmte die Landesliga-Reserve das Geschehen auf dem Platz und erhöhte bis zur 37. Minute auf 19:10. Die Hausherren gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen nochmals auf 21:25 (48.) heran und standen in 54. Minute nach Aleksandars Tolevs Treffer zum 24:27 sogar kurz davor, die Partie noch zu drehen. "Leider haben wir es nicht geschafft, den Sack zuzumachen und sind zu hektisch geworden", trauerte Adam der verpassten Chance nach, aber ergänzte, "dennoch ein großes Kompliment an meine Mannschaft für diese tolle kämpferische Leistung." Letztlich brachte Oeffingen das Spiel mit 31:24 nachhause, was die Dramatik der zweiten Hälfte allerdings nicht widerspiegelt.


 Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer, Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf, Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (2), Arwin Kouhestani (7), Robin Pflüger, Piotr Sielecki (3), Felix Görtz (6), Christian Walter und Aleksandar Tolev (3).